Das alte Meggener Erzlager konnte mehr als 100 Jahre lang mit Hilfe von Stollen und Blindschächten ausgerichtet und abgebaut werden. Dagegen wurde für die Ausrichtung des neuen Lagers ein Tagesschacht erforderlich. Die Teufarbeiten für den Siciliaschacht begannen währen des Zweiten Weltkrieges. Im Oktober 1951 wurde er eingeweiht und die Förderung von der 2. und 3. Sohle aufgenommen. Der kreisrunde Schacht mit einem lichten Durchmesser von 4,7 Metern erreichte 1968 die Endtiefe von 600 Metern.